ASV Forelle e.V Lauenbrück

Unsere Vereinsgewässer

 Wohl kaum ein Angelverein in der näheren und weiteren Umgebung kann sich über ein derart reiches Angebot an Gewässern freuen wie der ASV „Forelle“ e. V. Lauenbrück. 

Mit
Wümme, Fintau, Rehrbach, Burgteich/Dorfteich, Fintausee, Wiesensee,
Ziegeleiteiche/Lehmkuhlen, Wümmeteich, Mühlenteich und den drei Schleienteichen 

steht den Vereinsmitgliedern eine in der Region wohl einmalig hohe Anzahl landschaftlich wunderschön gelegener Gewässer für die Angelfischerei und Erholung zur Verfügung. 

Unser Verein darf für sich in Anspruch nehmen, v. a. bei der Anlage und Pflege der Stillgewässer auch einen wesentlichen Beitrag für die Erholungsnutzung und die Attraktivität des Ortes geleistet zu haben.

Burgteich / Dorfteich

Der Burgteich ist das älteste Stillgewässer des Vereins und bereits seit Vereinsgründung 1957 in Pacht des ASV. 

Angelegt als Stauteich für die Kornmühle am Schmiedeberg und als Schutz der auf der Insel gelegenen alten „Burg“ ist der Burgteich schon mehrere Hundert Jahre alt. 

Mit seinen großen Teichrosenfeldern ist er ein gutes, allerdings schwierig zu beangeln des Karpfengewässer. Bei Entschlammungsarbeiten Anfang der 70er-Jahre wurden am Grunde des Teiches Fundamentreste der alten Burg gefunden. 

Hinweis: Von der Campingplatzseite aus darf leider nicht geangelt werden!

Fintausee

Im Jahre 1967 legte der ASV auf dem Grundstück von H.-C. Graf von Bothmer diesen landschaftlich schön gelegenen, ca. 1,5 ha großen Teich an der Fintau an. 

1996 wurde der ASV durch Kauf auch Eigentümer des Gewässers, das für seine großen Karpfen und Zander bekannt ist.

Wiesensee

Der ca. 2 ha große Wiesensee ist wie der Fintausee ein künstliches Gewässer und wurde 1977 gemeinsam vom ASV „Forelle“ und der Gemeinde Lauenbrück als „Freizeitgewässer“ in den sog. „Dreckwiesen“ an der Fintau angelegt.

Bekannt ist der überwiegend sehr flache Wiesensee für seinen (über-)reichen Bestand an Weißfischen, aber auch Karpfen, Aale, Hechte und Zander kommen hier zahlreich vor. 

Ziegeleiteiche / Lehmkuhlen  

Wie der Name schon sagt, sind die Ziegeleiteiche aus den Lehmabbaukuhlen der alten Lauenbrücker Ziegelei entstanden. 

1963 übernahm der ASV die Pacht und führte 1970 gemeinsam mit der Gemeinde einen Ausbau des Gewässers durch.
Als einer der schönsten Landschaftsteile Lauenbrücks sind die Lehmkuhlen bei Anglern wie bei Spaziergängern ein beliebtes Ziel.

Die flachen und sommerwarmen Teiche der Lehmkuhlen sind ein gutes Revier, vor allem für Karpfen- Schleien- und Hechtangler.

Hier steht auch die im Jahr 2000 neu errichtete Anglerhütte des ASV „Forelle“.

Aufgrund der fortschreitenden Verlandung des flachen Gewässers haben wir seit einigen Jahren in langen Frostperioden und geschlossener Eisdecke Probleme mit der Wasserqualität des Gewässers (Sauerstoffzehrung, hohe Nitratwerte etc.).

Durch Belüftung der Ziegeleiteiche können wir seitdem aber erhebliche Fischsterben weitgehend verhindern.

Wümmeteich

Seit 2019 wurde der Wümmeteich in den Pachtvertrag mit aufgenommen.   

Mühlenteich

Im Jahr 2019 wurde der Mühlenteich neu aufgenommen

Schleienteiche

Verborgen in der „Wildnis“ der Wümmeniederung unterhalb Lauenbrücks liegen die drei Schleienteiche, die einst wohl alte Flussschlingen der Wümme waren und später zu Stillgewässern ausgebaut wurden. 

Erst nach längerem Fußmarsch durch hohe Röhrichtbestände kommt man an die kleinen, zugewachsenen Teiche, die als Geheimtipp für Schleien gelten und selbst vielen Vereinsmitgliedern kaum bekannt sein dürften.

Wümme

Die Wümme ist unser größtes Fließgewässer und  zieht in der Gemarkung Lauenbrück heute noch in großen Mäandern durch eine breite, naturnahe Talaue. 

Beim Angeln stößt man hier mit etwas Glück noch auf den Eisvogel oder sogar den Fischotter.  

Dass das so ist, ist u. a. ein Verdienst des ASV, der Ende der 1970er-Jahre vehement und erfolgreich gegen den geplanten Ausbau der Wümme protestierte. 

Trotz Ausweisung der Wümmeniederung als FFH-Gebiet ist hier weiterhin die Angelei uneingeschränkt erlaubt.   Durch weitgehende Aufgabe der Grünlandnutzung in der Wümmeaue gestaltet sich der Weg an das Gewässer zuweilen zu einer echten Dschungelexpedition durch hohe Schilf- und Brennesselbestände.

Heute fängt man in der Wümme noch immer viele Hechte, aber auch Quappen, Barsche und Döbel.  
Pachtstrecke des ASV "Forelle": Von KM 68,8 bis KM 60,8

Fintau

Anders als die Wümme, wurde die Fintau in den Jahren 1955/56 zwischen Lauenbrück und Vahlde ausgebaut und in weiten Teilen begradigt. 

Da die Fintau eigentlich ein typisches Forellengewässer ist, wurden vom ASV „Forelle“ hier seit 1986 mehrere Kiesbetten als Laichplatz für unsere Salmoniden angelegt.

Seit 1999 können die Fische nun auch wieder von der Wümme in die Fintau wandern, nachdem sich der ASV erfolgreich für den Bau der Sohlgleite am Schmiedeberg eingesetzt hat.

Im April/Mai 2008  ist auf Vorschlag vom ASV " Forelle" zusammen mit der Fintauschule der Fintau-Altarm am Tennisplatz wieder angeschlossen und naturnah gestaltet worden.

Diese Renaturierungsmaßnahme ist Bestandteil des "Modellprojekt Wümme - Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Bearbeitungsgebiet 24 Wümme" und wird i. W. aus Mitteln des NLWKN Verden bzw.  des Niedersächsischen Umweltministeriums finanziert.  

Pachtstrecke des ASV "Forelle": Von dem Hinweisschild des ASV an der alten Vahlder Straße bis zur Einmündung in die Wümme  am Schmiedeberg

Rehrbach

Während der Rehrbach bis in die 1960er-Jahre vor allem zahlreiche Aale und Hechte beheimatete, ist hier heute die Angelfischerei durch Ausbau, Begradigung und Unterhatungsmaßnahmen nur noch wenig ertragreich. 

Auf Anregung des ASV wurden im Frühjahr 2006 vom Unterhaltungsverband zahlreiche Kiesschüttungen und mehrere Sohlgleiten angelegt und die Ufer auf großer Länge naturnah befestigt, was hoffentlich bald streckenweise zu einem naturnäheren Zustand des Gewässers und besseren Fangergebnissen führen wird.

Pachtstrecke des ASV: Von der Straße Helvesiek-Stemmen bis zur Einmündung in die Wümme

Ruschwede

Gemeinsam mit dem Angelsportverein Fintel hat der ASV „Forelle“ seit 2006 eine ca. 400 m lange Strecke der Ruschwede bei Haswede gepachtet.

Dieser Gewässerabschnitt soll aber nicht der Angelfischerei, sondern als Schonbezirk und Kinderstube der Meerforellen dienen, die bei ihren Laichwanderungen auch durch die Lauenbrücker Fintau wandern.

Hier  wurden seit 2006 mehrere Kiesbetten angelegt, die von vielen Meer- und Bachforellen als Laichplatz angenommen wurden. Erfreulicher Weise haben aber auch andere bedrohte Fischarten, wie Mühlkoppe und Flussneunauge, hier wieder ein gutes Laichgebiet gefunden. 

Hinweis: Laich- und Schonbezirk - keine Angelfischerei zulässig